Waldumbau mit der Miyawaki-Methode

Derzeit wird viel darüber diskutiert, wie wir unsere heimischen Wälder besser an den Klimawandel und die zunehmende Trockenheit anpassen können. Vor allem die strukturarmen Monokulturen werden es in Zukunft immer schwieriger haben, den Bedingungen zu trotzen. Deshalb wird in der Forstwirtschaft versucht, diese Bestände in klimaresiliente Mischwälder umzubauen. Dabei wird vor allem auf die Naturverjüngung und herkömmliche Pflanzverfahren gesetzt.


Am 23. und 24. Mai haben wir dem Freiwald e.V. dabei geholfen, eine klassische Kiefern-Monokultur mit Hilfe der Miyawaki-Methode zu verjüngen. Dabei wurden unter dem aufgelichteten Schirm der Kiefern viele verschiedene Bäume und Sträucher gepflanzt. In die Pflanzlöcher wurde Terra Preta gegeben, um die Pflanzen gut mit mit Wasser & Nährstoffen zu versorgen. Zum Schluss wurde die Fläche dann noch mit Stroh gemulcht, damit der Boden besser Feuchtigkeit hält und sich unter der Mulch-Schicht schneller Pilze und Mikroorganismen ansiedeln. Nun hoffen wir, dass die jungen Setzlinge sich gut etablieren.



Und das war nur der Anfang! In Zukunft wollen wir gemeinsam in verschiedenen Versuchen die Potentiale der Miyawaki-Methode im Waldumbau erforschen! Auch die Kultivierung von verschiedenen Mykorrhiza-Pilzen und spezifischen Mikroorganismen soll dabei helfen, ein gesundes und stabiles Ökosystem zu kreieren.


Vielleicht können wir auf diese Weise vom Klimawandel bedrohte Wälder schneller wieder in einen stabilen Zustand überführen :)


Vielen Dank an alle Beteiligten für dieses schöne Wochenende ❤️



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